6.10.2026 Mk.10,10 Und im Hause wieder befragen ihn..
Schüler über dies und er sagt ihnen:
(11) Wer immer entlässt seine Frau und heiratet eine andere bricht die Ehe gegen sie.
Und wenn sie entlassen ihren Mann heiratet einen anderen bricht sie die Ehe
Das ist sehr klar. Deshalb ist es nur folgerichtig, dass die Kirche nicht scheidet, aber gegebenfalls eine Ehe für nichtig erklärt, wenn die Voraussetzungen, die Jesus zuvor beschrieb, nicht gegeben waren. Ich persönlich glaube nicht, dass eine Ehe, die unter den gegebenen Voraussetzungen geschlossen wurde, jemals getrennt wird. Auch die Paare, die sich mühen und bei denen es einfach nicht funktioniert, scheiden sich nicht leichtfertig. Eine Scheidung ist immer als wenn eine Bombe in ein Haus einschlägt und die Hälfte wegreißt. Dann gibt es da Treppen, die nur eine Wand haben und vielleicht eine Badewanne, die an ihren Leitungen in der Luft baumelt. Alles ist unsicher und die Sanierung ist aufwendig. Das gilt auch für geschiedene Paare. Jeder muss neu anfangen .
Und hinbrachten sie zu ihm Kinder, damit er sie berühre. Die Schüler aber fuhren sie an.
Kinder waren halbe Menschen und Jesus ein gefragter Rabbiner. Die Reaktion der Schüler mag uns schocken, aber damals war die Reaktion Jesu schockierend.
es sehend aber wurde Jesus unwillig und sagt zu ihenn: Lasst die Kinder kommen zu mir,hindert sie nicht, denn solcher ist das Königtum Gottes.
Ei… Noch nichts geschafft und nur gekostet, und schon ist das Königtum Gottes ihres…. Das passt nicht ins Weltbild der damaligen Zeit.
Amen ich sage Euch wer immer nicht aufnimmt das Königtum Gottes wie ein Kind, nicht kommt er hinein in es
Das Königtum annehmen wie ein Kind, heisst nichts vorweisen können und in totaler Abhängigkeit von der Güte und dem Erbarmen Gottes zu sein. Keinen Lorberkranz auf dem Kopf zu haben, sondern die demütige Haltung eines Kindes zu Jesu Zeiten mitzubringen. Unsere Kinder sind zum Glück nicht mehr demütig, wenn auch weiter abhängig. Ihr Selbstbewusstsein ist großartig, doch wenn sie vor lauter Fürsorge ihrer Sorgeberechtigten die Phase der Omnipotenz nicht überwinden, wird es heikel für sie und ihre Umgebung
Und umarmend sie, segnete er sie legend die Hände auf sie.
Die Güte und das Erbarmen und der Segen der ihnen gebührt, und um den die sie Bingenden gebeten hatten, den bekommen sie natürlich.
Dieser Weg nach Kella war voller neuer Erlebnisse:
Ich bin nicht früh losgekommen, einmal weil ich den Blogbeitrag des Vortages noch an dem schönen Platz schrieb und zum anderen, weil ich einfach warten musste bis das Zelt trocken war. Um diese Jahreszeit ist es morgens ganz nass vom Tau. Die Sonne kommt spät um es zu trocken. So war es schon wieder 12 Uhr als ich startete - entlang des Kolonnenweges, der dort oben recht gut zu laufen war, weil die Platten quer lagen und die Reifen des Pilgerwagens nicht in den Löchern der Betonplatten hängen bleiben konnten.
Von Asbach aus hätte ich ja nur 5 km über die Straße nach Kella laufen müssen, während der Kolonnenweg gute 10 km für die Strecke lang ist. Die Weg läuft zick-zack und auf und ab genau wie die Grenze verläuft und die Landschaft beschaffen ist. Bolle wollte auch immer auf den Betonplatten laufen und lief mir daher vor die Füße. Als die Betonpatten wieder längs lagen, musste ich immer genau darauf achten gerade zwischen den Löchern mit dem Pilgerwagen zu bleiben. Es gab Steigungen und Gefälle aber nichts dramatisches. Aber jede Steigung auf dem Kolonnenweg ist mühsamer als die gleiche auf der Straße oder einem guten Weg. Neben dem Kolonnenweg lief ein Trampelpfad her, den wohl die Fahrradfahrer benutzen, denn das Fahren mit dem Fahrrad auf dem Kolonnenweg ist auch recht mühsam. Ich bin schließlich auch häufig diesen Trampelpfad gelaufen und habe nur wenn die Betonplatten quer lagen oder ohne Löcher waren den Kolonnenweg genutzt.
An einer Kreuzung ging es gerade aus nach Kella über Wanderwege und rechts über den Kolonnenweg. Da habe ich den Wanderweg gewählt und es war ein sehr schönes entspanntes Laufen der Wagen lief ruhig hinter mir und ich habe das Laufen sehr genossen. Eine Pause haben wir beim Marienstock in Volkerode gemacht Der Platz dort ist wunderschön und sehr friedlich Bis 1945 haben dort Caritasschwestern ein Altenheim im alten Forsthaus betreut. In der Nacht bevor die Amerikaner dieses Gebiet an die Russen vergaben, sind sie mit allen Insassen des Heimes geflohen. Die Marienstatue hatten sie aus einer Bombennacht in Köln fliehend mit nach Volkerode gebracht. Da steht sie heute noch
Die Sonne schien durch die bunten Blätter und ich habe mir gedacht, wie schwer haben es die Grenzsoldaten gehabt immer in dieser schönen Landschaft diesen anstrengenden Kolonnenweg zu laufen. Ich habe mich weiter von Google nach Kella führen lassen und kam auch noch einmal auf den Plattenweg. Kurz vor Kella ging es einen sehr gemütlichen Weg den Berg hinunter. Da war es schon etwa 16:00 Uhr und mir wurde kühler. Als ich meine warme Strickjacke anziehen wollte, bemerkte ich, dass sie unterwegs vom Wagen gerutscht war. Also war klar, ich musste den nächsten Tag dazu verwenden die Jacke zu suchen. Das Wetter sollte trocken bleiben und ich würde den Pilgerwagen unten in Kella lassen und die Jacke suchen gehen. Direkt beim Ort Kella kommt man wieder auf den Kolonnenweg. Kella war ja quasi eingekreist von der Grenze. Die Dorfgemeinschaft ist heute noch wie eine Familie. Der erste Mensch den ich traf, war eine junge Frau die ihren kleinen Hund ausführte. Ich fragte nach Übernachtungssmögikeiten in Kella und sie meinte, es gäbe keine. Ich müsse einen Ort weiter laufen. Dort gäbe es vielleicht etwas.
Ich erzählte ihr das Maleur mit der Jacke und meinte ich würde ungern noch weiter laufen bevor ich die Jacke suchen ginge. Ob es denn ein Pfarrhaus gäbe oder ein Gemeindehaus. Ein Pfarrhaus gäbe es, aber das sei vermietet. Aber ein Gemeindehaus gäbe es auch. Sie würde mal mit jemanden telefonieren. Sie erklärte mir dann den Weg zum Gemeindehaus, und meinte, dass eine Dame die den Schlüssel hätte und ihre Mutter gleich dorthin fahren würden und sich mit mir dort treffen damit wir das persönlich besprechen könnten.
Also ging ich los und die Menschen die ich ansprach, um mich zu vergewissern, dass ich den richtigen Weg nahm, gaben alle bereitwillig Auskunft und einer ließ mich sogar einen Short Cut durch seinen Garten nehmen. Beim Gemeindehaus traf ich zunächst eine ältere Dame, die aber nur zum wöchentlichen Singkreis gehen wollte. Sie nahm meine Visitenkarte mit und meinte, sie würde sie der Dame geben mit der ich wahrscheinlich verabredet sei. Die kam auch gleich und zeigte mir Toilette, Steckdose und Zapfstelle für Wasser und meinte, dass sie gar nichts entscheiden könne. Sie würde aber den Bürgermeister anrufen. Leider konnte der Bürgermeister meine Nächtigung im Gemeindehaus nicht dulden, weil ich Bolle mithatte und über den Gemeinderäumen der Kindergarten sei und da dürfe nun mal kein Hund herein. Es wurden andere Leute hinzugerufen und eine Frau bot mir den Bauwagen in ihrem Garten an. Da müsse ich mich aber schnell auf den Weg machen denn im Dunkel könne ich den kaum finden. Dort gäbe es kein Wasser und nach ihrem Kenntnisstand auch keinen Strom. Gemeinsam wurde beraten was das Beste sei und die Idee entstand, dass ich in einer Grillhütte schlafen könne nachdem meine Geräte aufgeladen wären - die sei viel näher. Also saß ich vor dem Gemeindehaus und wartete, dass zumindest das Handy wieder voll geladen würde. Die Powerbank würde eh viel zu lang brauchen, aber den Strom den sie wenn das Handy voll wäre hätte, der wäre auch schon mal mehr als nichts. Die Damen vom Singkreis brachten mir belegte Brote.
Ich war zufrieden, dass es eine Lösung gegeben hatte, und ich zumindest meinen Wasservorrat wieder auffüllen konnte und die Geräte wohl soweit aufgeladen werden konnten, dass ich für ein weiterer Tag elektrische Energie zur Verfügung hatte.
Da kam der Franz auf seiner Simson, verkündete, dass es doch Strom am Gartenhaus gäbe, denn die Solarpanele, die gerade angeschlossen worden sei, funktioniere schon. Ich solle mich schon mal auf den Weg zum Garten machen Er programmierte auf meinem Handy den Weg dorthin. Er würde solange es noch hell wäre mal auf die Suche nach meiner Jacke gehen. Also habe ich alles zusammengepackt und bin los. Ich war noch im Ort unterwegs zum Garten, da kam mir der Franz schon mit der Jacke entgegen, die mitten auf dem Kolonnenweg gelegen habe.
Er hat mir ein Bier hingestellt und den Bauwagen aufgeschlossen. Ich fand den Weg zum Bauwagen mit einbrechender Dunkelheit. Ich habe gut dort geschlafen und morgens eine herrliche Aussicht genießen dürfen. Der Ort hat sehr friedlich auf mich gewirkt.Bauwagen scheint vor allem von der Jugend genutzt zu werden, deshalb wusste die Mutter auch nicht, dass die Installation der Solarpanele schon bis zur erfolgreichen Elektrifizierung des Wagens geführt hatte. Franz gab mir noch den Tip zum Kloster Hülfensberg zu laufen - das läge direkt an der Grenze. Ich habe die Kella-Erlebnisse noch in Reimform ins Gästebuch des Wagens geschrieben, habe Kloster Hülfensberg in Google Maps eingegeben und wollte mich auf den vermeintlich gemütlichen Wegen von Google Maps zum Kloster begeben. Etwa 8 km sollten das sein. Auch von dort kam ich erst gegen 12 Uhr los. Gemütlich waren die Wege dann aber leider diesmal nicht..
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